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Tag der offenen Tür in der neuen Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Kleinbottwar

VeranstaltungPosted by Evelin 19 Jun, 2018 12:48
Unsere Pressemitteilung:

Für Samstagnachmittag, den 9. Juni, luden die Stadt Steinheim und der Freundeskreis Asyl zum Tag der offenen Tür der Anschlussunterbringung für Familien mit Kindern in Kleinbottwar ein. Unter dem Motto „In unserer Mitte und nicht am Rand – Gemeinsam für ein lebenswertes Kleinbottwar“ stand die Unterkunft zur Besichtigung offen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich selbst einen Eindruck von der Unterkunft zu verschaffen. Zusätzlich gab es vom Freundeskreis Asyl und dem Kreisdiakonieverband zahlreiche Informationen zu Fluchtursachen, dem Ablauf eines Asylverfahrens sowie zur Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und zu geplanten Projekten vor Ort. Dass die Zusammenarbeit im Dorf funktioniert, bewiesen die Kleinbottwarer Landfrauen, die evangelische Gemeinde, der Freundeskreis Asyl und die Stadt Steinheim – da sie alle die Veranstaltung durch Kaffee, Kuchen, die berühmten Kleinbottwarer Schnecken der Landfrauen und die sehr gefragten Kaltgetränke abrundeten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ortschaftsrat Herrn Waters. Bei dieser Gelegenheit übergab Herr Hengstberger von der Kreissparkasse dem Freundeskreis Asyl Fußbälle für die Kinder der neu ankommenden Familien. Bei Fragen zur Unterkunft standen als Ansprechpartner von der Stadt Steinheim Bürgermeister Thomas Winterhalter, der Leiter des Ordnungsamts Rolf Englert und der Leiter des Stadtbauamts Herr Frank Fussenegger zur Verfügung. Weitere Fragen zu Asylverfahren und Integration wurden von Frau Maier-Lidle von der ökumenischen Fachstelle Asyl der Diakonie beantwortet. Die Anwesenden erfuhren, dass der Bau in neun Monaten für rund 2,4 Millionen gebaut wurde und Mitte Juni von den ersten Familien bezogen werden kann. Insgesamt soll die Unterkunft mit maximal 40 Personen belegt werden, dafür stehen im EG eine Wohnung für sechs Personen und vier Wohnungen für vier Personen und im OG vier Wohnungen für sechs Personen zur Verfügung. Direkt neben den Wohnmodulen stehen Module mit Büroräumen im OG und einem Gemeinschaftsraum für Kurse und Veranstaltungen im EG zur Verfügung.

(Auf dem Bild v.l. Ortsvorsteher Herr Waters, Hausmeister Herr Rexha, Herr Otto, Frau Maier-Lidle, Frau Tschernay, Herr Englert und Bürgermeister Herr Winterhalter)

Viele Besucher nutzten die Chance, um sich zu informieren. Trotz vieler Antworten wurden noch einige offene Fragen diskutiert: Wie groß muss eine Küche für eine Familie sein? Wird es noch einen Zaun zur Bottwar geben? Könnte man ein Gemüsebeet anlegen? Oder wie wird mit den fehlenden Telefon- und Internetanschlüssen verfahren, damit die Bewohner die vorgeschriebene Kommunikation zum Job-Center erfüllen können? Am Ende konnten nicht alle Fragen beantwortet werden, aber in Kleinbottwar haben die Bürgerinnen und Bürger viel Information mitgenommen und bei dieser Gelegenheit den Dialog mit der Verwaltung fortgesetzt. Der Freundeskreis Asyl bekam einige Anregungen für das Projekt „Willkommen in Kleinbottwar“ und konnte sich über ein paar Interessenten freuen. „Wir freuen uns über jede helfende Hand, über jeden Menschen, dem die Integration der Geflüchteten wichtig ist – für das Zusammenleben in unserem Dorf“, so Markus Otto vom Freundeskreis Asyl.






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