Aktuelles

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„Gipfelglück“ auf dem Jux

VeranstaltungPosted by Evelin 19 Nov, 2018 12:49
Aus der aus mehreren Nationen bestehenden Wandergruppe, die im August die dreitägige „Gipfelglück“-Bergtour in den Allgäuer Alpen bewältigte, ist eine offene Wandergruppe geworden, die sich regelmäßig zu Wanderungen trifft und der sich gerne mehr Wanderer anschließen dürfen.


Am 21. Oktober ging es bei traumhaftem Herbstwetter auf den Juxkopf im Schwäbischen Wald. Die Freude war groß, einen Teil der Mitstreiter vom Sommer wiederzusehen, obwohl natürlich nicht alle dabei sein konnten. Einige berichteten, dass sie sich auch privat nach der Bergtour getroffen hatten – sehr zur Freude von Organisatorin Myriam Kopp, denn das Projekt Gipfelglück hatte ja zum Ziel, dass sich Freundschaften unter Einheimischen und Geflüchteten entwickeln. Alle erzählten, dass sie von sehr vielen Steinheimern auf die Bergtour angesprochen wurden, weil sie ihre Gesichter in der Zeitung gesehen hatten und sie wiedererkannten.

Für alle, die gern mehr über das spannende Projekt erfahren möchten, findet am 7.12. um 18 Uhr eine Veranstaltung im großen Bürgersaal statt. Die „Gipfelglück“-Bergtour wird von den Teilnehmern vorgestellt und ein Video über das Erlebte gezeigt. Also Termin schon mal im Kalender vormerken, es wird mit Sicherheit interessant!

Die vom Autor geschenkten Bücher „Mikroabenteuer“ geben Tipps für Outdoor-Erlebnisse vor der Haustür.


Autorin: Angelika Lenz




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Ein voller Erfolg auf 2656 Meter Höhe: das Integrationsprojekt Gipfelglück

VeranstaltungPosted by Evelin 11 Sep, 2018 21:59
Mit vollgepackten Rucksäcken brach am 17. August eine bunte Gruppe aus 18 jungen Steinheimern und Geflüchteten aus Irak, Afghanistan und Syrien zu ihrer Bergtour in die Allgäuer Alpen auf. – Auf der Rückfahrt zwei Tage später hatten sie noch unendlich viel mehr im Gepäck: Berge voller positiver Erinnerungen und Erfahrungen, Mut und Zuversicht, Motivation, Vertrauen und neue Freundschaften.

Vor dem Aufstieg zur ersten Station, der Kemptner Hütte, klärte Myriam Kopp, die Initiatorin des Projekts, über Verhaltensregeln und Sicherheitsgefahren in den Bergen auf. Dann nahm man voller Euphorie die 850 Höhenmeter in Angriff – für unerfahrene Bergwanderer alles andere als ein Spaziergang. Beim Abendessen in der Hütte waren die Strapazen rasch vergessen. Doch die Speisekarte gab Rätsel auf: Was bitte sind Schlutzkrapfen und Leberkäs?



Bereits um 6 Uhr am nächsten Tag stand eine fröhliche Gruppe in ihren Wanderstiefeln bereit für die Besteigung des Großen Krottenkopfs, des höchsten Bergs der Allgäuer Alpen. Ausgesetzte Stellen, viel Geröll und Kletterei – für Ungeübte ein hartes Stück Arbeit. Würden es alle schaffen? Obwohl es gleich steil bergauf Richtung Mädelejoch ging, waren alle bester Laune, es wurde viel gelacht und eine Gruppe Gämsen sorgte für Begeisterung.

Der steile, geröllige Anstieg zur Krottenkopfscharte erfordert körperliche Fitness, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, weshalb drei Teilnehmer mit einem Betreuer zur Kemptner Hütte zurückgingen. Die übrige Gruppe kletterte auf Händen und Füßen an Eisenbügeln weiter aufwärts, immer ein stärkerer mit einem schwächeren Teilnehmer, um sich gegenseitig zu helfen – ganz egal, ob Mann oder Frau, Steinheimer oder Geflüchteter. Die Aussicht von der Scharte war überwältigend. Doch beim Blick hinauf zum Großen Krottenkopf kamen dem ein oder anderen Gipfelstürmer dann doch Bedenken: „Gehen wir da wirklich hoch? Man sieht ja überhaupt keinen Weg!“ Konzentriert kletterte man weiter, hangelte sich einen schmalen Grat entlang – und stand schließlich auf dem Gipfel in 2656 Meter Höhe.



Es war ein erhabener Augenblick – pures Gipfelglück. Ehrfürchtig trugen sich die Teilnehmer ins Gipfelbuch ein und legten den mitgebrachten Gipfelglück-Stein am Kreuz ab. Der Abstieg war mindestens so beschwerlich wie der Aufstieg. Myriam Kopp: „Keiner rutschte aus, keiner fiel hin, keiner bekam einen Stein ab und mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich hatte stellenweise schon Angst und war ziemlich angespannt. Schließlich hatte ich für die Gruppe Verantwortung.“



Am nächsten Morgen marschierte man von der Hütte zurück zum Bahnhof Oberstdorf. Ein Teilnehmer trug kurz entschlossen zwei Rucksäcke, weil eine junge Frau sich eine Oberschenkelzerrung zugezogen und starke Schmerzen hatte. „So viel Fürsorge und ein so tolles Miteinander habe ich selten gesehen. Die besonders Ängstlichen liefen weite Strecken Hand in Hand. Jeder achtete auf den anderen, an jeder schwierigen Stelle half man einander“, so Myriam Kopp.


Für die Multikulti-Wandertruppe ging eine Tour zu Ende, auf der sich alle blendend verstanden und jede Menge Spaß miteinander hatten. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel gelacht“ und „Wir sind alle wie eine große Familie“, so die Resümees zweier Teilnehmer.

Die Kosten des Projekts, wie Fahrtkosten, Verpflegung und Übernachtung, wurden durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft getragen. Eine Investition, die sich ausgezahlt hat – für Integration und mehr Verständnis zwischen Einheimischen und Geflüchteten.

Weitere Infos zur Tour auf www.puls-der-freiheit.de

Autorin: Angelika Lenz



















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Aktion Gipfelglück auf dem Hardy-Pfad

VeranstaltungPosted by Evelin 02 Aug, 2018 11:19
Der 17. August rückt näher, an dem 16 junge Steinheimer/-innen und Geflüchtete im Allgäu zu ihrer dreitägigen „Gipfelglück“-Bergtour aufbrechen.


Die letzte Vorbereitungswanderung führte am 22. Juli in den Hardtwald bei Steinheim, auf den neuen Walderlebnisweg „Hardy-Pfad“ und darüber hinaus. Auf dem Pirschpfad entdeckte die 14-köpfige bunt gemischte Gruppe um Initiatorin Myriam Kopp Tiere, die sich hier versteckten, von Wildschwein über Reh und Hase bis zum Marder. Auf dem rutschigen Balancierbalken wurde der Gleichgewichtssinn trainiert und bei der Vertrauensübung halfen sich alle aneinander vorbei, was für reichlich Gelächter sorgte. Auch bei der Wasserspielstation am Feuersee arbeiteten alle mit vereinten Kräften, bis sich das Wasserrad drehte. Das Seilziehen machte der Gruppe besonders viel Spaß. „Jungs gegen Mädels!“, rief die jüngste Teilnehmerin. Trotz „Hau-Ruck“-Rufen der Jungs siegten die Mädels souverän.


Wie sehr sich die Gruppe mittlerweile vertraut, kommt in den persönlichen Gesprächen zum Ausdruck. „Weißt du, warum ich die Berge nicht mag?“, fragte eine Teilnehmerin aus heiterem Himmel. „Weil ich auf dem Weg von Syrien nach Deutschland über 20 Tage in den türkischen Bergen umhergelaufen bin. Es war so kalt und wir hatten kein Essen und nichts mehr zu trinken. Wir hatten uns verlaufen und ich dachte, es sei vorbei. Irgendwann haben uns türkische Soldaten gefunden. Wir bekamen zu essen und zu trinken, wurden aber wieder nach Syrien zurückgebracht.“

Am Feuersee stellte sich ein afghanischer Papa an den Grill und bald duftete es nach Roten Würsten, Kebab und in Zitronensaft und Safran eingelegten Hühnchenspießen. Dann hatte Myriam Kopp noch eine tolle Überraschung: Alle Teilnehmer/-innen der „Gipfelglück“-Tour bekamen ein T-Shirt und eine Funktionshose, die die Outdoor-Firma Schöffel gespendet hatte. Dafür ein sehr herzliches Dankeschön! Ebenso an die Firma „Horizonte gGmbH – erlebnisreich lernen“, die Myriam Kopp als Kooperationspartner für das Projekt gewinnen konnte. Dadurch sind alle Teilnehmer und Betreuer optimal versichert.

Wer hin und wieder mal mit der Multikulti-Gruppe mitwandern möchte, meldet sich unter myriam.steng@gmx.de – Myriam Kopp freut sich über weitere „Mitläufer“. Infos auch auf https://www.puls-der-freiheit.de/blog/



Autor: Angelika Lenz



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Tag der offenen Tür in der neuen Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Kleinbottwar

VeranstaltungPosted by Evelin 19 Jun, 2018 12:48
Unsere Pressemitteilung:

Für Samstagnachmittag, den 9. Juni, luden die Stadt Steinheim und der Freundeskreis Asyl zum Tag der offenen Tür der Anschlussunterbringung für Familien mit Kindern in Kleinbottwar ein. Unter dem Motto „In unserer Mitte und nicht am Rand – Gemeinsam für ein lebenswertes Kleinbottwar“ stand die Unterkunft zur Besichtigung offen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich selbst einen Eindruck von der Unterkunft zu verschaffen. Zusätzlich gab es vom Freundeskreis Asyl und dem Kreisdiakonieverband zahlreiche Informationen zu Fluchtursachen, dem Ablauf eines Asylverfahrens sowie zur Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und zu geplanten Projekten vor Ort. Dass die Zusammenarbeit im Dorf funktioniert, bewiesen die Kleinbottwarer Landfrauen, die evangelische Gemeinde, der Freundeskreis Asyl und die Stadt Steinheim – da sie alle die Veranstaltung durch Kaffee, Kuchen, die berühmten Kleinbottwarer Schnecken der Landfrauen und die sehr gefragten Kaltgetränke abrundeten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Ortschaftsrat Herrn Waters. Bei dieser Gelegenheit übergab Herr Hengstberger von der Kreissparkasse dem Freundeskreis Asyl Fußbälle für die Kinder der neu ankommenden Familien. Bei Fragen zur Unterkunft standen als Ansprechpartner von der Stadt Steinheim Bürgermeister Thomas Winterhalter, der Leiter des Ordnungsamts Rolf Englert und der Leiter des Stadtbauamts Herr Frank Fussenegger zur Verfügung. Weitere Fragen zu Asylverfahren und Integration wurden von Frau Maier-Lidle von der ökumenischen Fachstelle Asyl der Diakonie beantwortet. Die Anwesenden erfuhren, dass der Bau in neun Monaten für rund 2,4 Millionen gebaut wurde und Mitte Juni von den ersten Familien bezogen werden kann. Insgesamt soll die Unterkunft mit maximal 40 Personen belegt werden, dafür stehen im EG eine Wohnung für sechs Personen und vier Wohnungen für vier Personen und im OG vier Wohnungen für sechs Personen zur Verfügung. Direkt neben den Wohnmodulen stehen Module mit Büroräumen im OG und einem Gemeinschaftsraum für Kurse und Veranstaltungen im EG zur Verfügung.

(Auf dem Bild v.l. Ortsvorsteher Herr Waters, Hausmeister Herr Rexha, Herr Otto, Frau Maier-Lidle, Frau Tschernay, Herr Englert und Bürgermeister Herr Winterhalter)

Viele Besucher nutzten die Chance, um sich zu informieren. Trotz vieler Antworten wurden noch einige offene Fragen diskutiert: Wie groß muss eine Küche für eine Familie sein? Wird es noch einen Zaun zur Bottwar geben? Könnte man ein Gemüsebeet anlegen? Oder wie wird mit den fehlenden Telefon- und Internetanschlüssen verfahren, damit die Bewohner die vorgeschriebene Kommunikation zum Job-Center erfüllen können? Am Ende konnten nicht alle Fragen beantwortet werden, aber in Kleinbottwar haben die Bürgerinnen und Bürger viel Information mitgenommen und bei dieser Gelegenheit den Dialog mit der Verwaltung fortgesetzt. Der Freundeskreis Asyl bekam einige Anregungen für das Projekt „Willkommen in Kleinbottwar“ und konnte sich über ein paar Interessenten freuen. „Wir freuen uns über jede helfende Hand, über jeden Menschen, dem die Integration der Geflüchteten wichtig ist – für das Zusammenleben in unserem Dorf“, so Markus Otto vom Freundeskreis Asyl.






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Interkulturell durch den Schwäbischen Wald

VeranstaltungPosted by Evelin 11 Jun, 2018 12:28
Am 2. Juni fand die zweite Vorbereitungswanderung zum Integrationsprojekt „Gipfelglück“ statt, bei dem junge Steinheimer und Geflohene im August eine Bergwanderung in den Allgäuer Alpen machen werden.

Bei bestem Wanderwetter erkundete die Gruppe um Initiatorin Myriam Kopp gemeinsam die wilde Wieslaufschlucht bei Welzheim. Auf den kleinen, rutschigen Trampelpfaden und kleinen Stegen und Brücken ging es über Stock und Stein, sodass sich Myriam Kopp gleich ein Bild von der Trittsicherheit und Kondition der Bergtour-Teilnehmer machen konnte: „Es sieht alles sehr gut aus und ich bin optimistisch für unser Bergabenteuer im Allgäu!“
In den Pausen packten die Geflohenen ihr mitgebrachtes Essen aus – Erdbeeren, Trauben, Brezeln, Kuchen – und alles wurde ganz selbstverständlich geteilt. „Es ist echt toll, dass die immer alles jedem anbieten und teilen“, meint ein junger Steinheimer, der schon zum zweiten Mal mitgewandert ist.


Unterwegs sorgten kleine Wasserfälle für Begeisterung und als man in einem kleinen Tümpel merkwürdige Tierchen entdeckte, half ein Pflanzen- und Tierbestimmungsbuch den Geflohenen, sie als Teichmolche zu identifizieren. Wieder was gelernt! Überhaupt möchten die jungen Neu-Steinheimer viel lernen und eine Ausbildung machen, wie in Gesprächen herauskam. „Für junge Menschen ist eine Ausbildung das A und O“, findet auch Myriam Kopp. „Arbeit ist mit der wichtigste Schritt zur Integration. Das Gefühl, gebraucht und somit Teil der Gesellschaft zu werden, kommt durch einen Arbeitsplatz meist ganz von alleine.“

Am offenen Feuer klang der Nachmittag gemütlich mit gegrillten Würstchen, Hühnchenspießen, Hackfleischburgern, Grillkäse, Gemüse und Obst aus.

Am 21. Juli findet eine weitere Vorbereitungswanderung in der direkten Umgebung von Steinheim statt. Weitere Teilnehmer sind willkommen (E-Mail an myriam.steng@gmx.de). „Mein Wunsch wäre, dass wir in regelmäßigen Abständen zusammen in die Natur gehen, Spaß haben, ein offenes Ohr füreinander haben und uns gegenseitig helfen und unterstützen. Es wäre total schön, wenn wir immer mehr werden und sich auch noch mehr Einheimische trauen, dazuzustoßen.“ Und noch etwas liegt ihr und den Geflohenen am Herzen: „Wir möchten uns ganz herzlich bei der Bevölkerung in und um Steinheim bedanken. Wir haben so viele Wanderstiefel in einem Top-Zustand erhalten, dass jetzt alle Teilnehmer für die Bergtour versorgt werden konnten!“


Für die „Gipfelglück“-Bergtour, die vom 17. bis 19. August auf den 2656 Meter hohen Großen Krottenkopf führt, ist kurzfristig ein Platz für eine(n) Einheimische(n) frei geworden. Wenn Sie sportlich, 18–30 Jahre alt sind und in Steinheim und Umgebung wohnen, melden Sie sich bitte per E-Mail an myriam.steng@gmx.de.

Weitere Details zur Wanderung: www.Puls-der-Freiheit.de

Angelika Lenz, Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit



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Willkommen in Kleinbottwar

VeranstaltungPosted by Evelin 11 Apr, 2018 11:27
Herzlichen Einladung für alle Kleinbottwarer!

Informationsveranstaltung:
Patenschaften – Ehrenamtliche und Geflüchtete auf Augenhöhe

Für interessierte Bürger, die den Geflüchteten in Kleinbottwar bei der Integration helfen möchten. Informieren Sie sich unverbindlich!

Am Freitag, 20. April 2018 um 17 Uhr
in Kleinbottwar, Ort wird noch bekannt gegeben!

Was erwartet mich als Pate? Was muss ich mitbringen, um Pate sein zu können? Welche Chancen ergeben sich aus einer Patenschaft?

Frau Maier-Lidle vom Kreisdiakonieverband Ludwigsburg wird alle Fragen rund um das Thema Patenschaften beantworten. Möchten Sie teilnehmen? Bitte melden Sie sich bis 11. April 2018 (so bald wie möglich!) an: E-Mail an kleinbottwar@FreundeskreisAsylSteinheim.de

Haben Sie grundsätzlich Interesse, aber an diesem Tag keine Zeit? Dann schreiben Sie uns bitte auch. Vielleicht wird es einen weiteren Termin geben.





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Steinheimer und Geflüchtete bauen Hand in Hand Vertrauen auf

VeranstaltungPosted by Evelin 05 Apr, 2018 20:47
Am 24.03.2018 fand die erste Vorbereitungswanderung zu dem vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Projekt „Gipfelglück“ statt (junge Steinheimer und Geflüchtete machen im August eine dreitätige Wanderung in den Allgäuer Alpen). Alle acht Geflüchteten waren erschienen, von den acht angemeldeten Einheimischen konnte nur einer mitkommen, aber dafür durften drei andere mit.

So machten sich 14 Personen auf zum Wanderparkplatz Denteltal im Schwäbischen Wald. Der Tag sollte vor allem dem gegenseitigen Kennenlernen dienen. Beim ersten Namensspiel taten sich die Einheimischen mit den ungewohnten Namen der Geflüchteten schwer, was für viel Gelächter sorgte. Bei strahlendem Sonnenschein ging es über die Bodenbach- und Tobelschlucht zum Hohle Stein. Teilweise lag noch Schnee und die kleinen Pfade waren ziemlich rutschig. Doch die Teilnehmer reichten sich ohne Berührungsängste die Hände und halfen sich gegenseitig über schwierige Stellen.


Beim Projekt „Gipfelglück“ sollen sich die Teilnehmer gegenseitig Vertrauen schenken und erfahren, dass sie sich auf andere verlassen können. So gab es auch am 24. März Vertrauensspiele – etwa Zweierteams, bei denen sich die eine Person mit geschlossenen Augen von der anderen führen ließ. Und auf einem schmalen, verwurzelten Waldpfad teilte Myriam Kopp Augenbinden aus. Nach anfänglichem Zögern setzte sich die blinde Menschenschlange langsam und vorsichtig in Bewegung und kletterte sogar über einen umgefallenen Baumstamm.

Am Grillplatz Denteltal klang der Nachmittag aus. Aus 14 einzelnen Menschen, die sich vorher teilweise noch nie gesehen hatte, war eine vertraute Gruppe geworden.

Die Wanderausstattung der Geflüchteten bestand aus gebrauchten Wanderstiefeln und Rucksäcken, die Steinheimer gespendet hatten – herzlichen Dank dafür! Für die Gipfelbesteigung im August und zwei weitere Wanderungen in der Nähe benötigt die Gruppe noch Wanderstiefel in den Größen 40, 41, 43 und 44. Falls Sie welche übrig haben, melden Sie sich bitte unter: Myriam.Steng@gmx.de.

Für die optimale Versicherung der Teilnehmer und Betreuer beim Projekt „Gipfelglück“ konnte Myriam Kopp die Firma „Horizonte gGmbH – erlebnisreich lernen“ als Kooperationspartner gewinnen.

Autorin: Myriam Kopp und Angelika Lenz


Weitere Details auf https://www.puls-der-freiheit.de/wandern-verbindet/








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